FREELETICS – meine Geschichte

Dieser Eintrag darf auf meinem neuen Blog nicht fehlen: Meine Freeletics-Story.

Eine Kurzversion meiner Geschichte auf Englisch findet ihr hier: How I kicked out “I can*t out of my vocabulary”

Im Juni 2013 habe ich eine Entscheidung getroffen die mein Leben in vielerlei Hinsicht sehr positiv beeinflusst hat: Eine 15-Wochen FREELETICS Body Transformation.

Was hat mich damals zu dieser Entscheidung bewegt?

Grundsätzlich war ich schon immer ein sportbegeisterter Mensch und habe auch im Alter von 3 Jahren mit Fußball begonnen – und diesen Sport auch fast 24 Jahre lang ausgeübt.

Im Alter von 25 Jahren (2012), im Zuge einer Angina, ist die Krankheit Psoriasis bei mir ausgebrochen. Psoriasis ist eine nicht-ansteckende, entzündliche Hautkrankheit und ist bei mir vermutlich vererbt ausgebrochen.

Zum Zeitpunkt des Ausbruches gab es allerdings auch einige weitere Faktoren die eine solche Krankheit fördern:

  • ungesunde Ernährung
  • Rauchen
  • Alkohol
  • wenig Schlaf

Insgesamt wurde ich ein Jahr intensiv behandelt. Bestrahlungen, Tablettentherapien, Cortison-Cremes und vieles mehr – unter anderem auch ein 10-tägiger stationärer Aufenthalt in der Universitätsklinik Freiburg.

Mein Selbstbewusstsein hat natürlich enorm gelitten in dieser Zeit – demzufolge habe ich auch durch die oben angesprochenen Faktoren insgesamt über 10 Kilo zugenommen.
Sportliche Aktivitäten gingen gegen Null.

Als es wieder bergauf ging mit der Haut wollte ich etwas ändern. Ich wollte aber nicht zwingend ins Fitnessstudio. Ich wollte flexibel sein, mal zu Hause – oder auch an der frischen Luft trainieren, für mich sein, da ich mich so selbst nicht wohl gefühlt habe. Auf der Suche nach einer passenden Sportart bin ich auf die Transformation-Videos von Arne und Levent aufmerksam geworden. Ich habe mich noch etwas genauer informiert und noch ein paar Freunde motiviert mit mir eine 15-Wochen-Challenge zu absolvieren.

Ich habe mit dem Rauchen aufgehört, weniger Partys gefeiert, mich bewusst und gesund ernährt – und meinem Körper mehr Ruhe in Form von Schlaf gegönnt.

Um den Druck zu erhöhen habe ich mir selbst als Ziel gesetzt, dies auch in Form eines Videos zu dokumentieren. Das 15-Wochen-Transformation-Video ist ebenfalls auf Youtube zu finden und hat mit den von Freeletics-produzierten und beworbenen Videos von Arne/Levent nichts zu tun. Auch die Ausführung war in den ersten Wochen alles andere als perfekt – aber um das ging es damals auch nicht. Es ging darum, mein Leben zu verändern – und mich wieder besser zu fühlen.

Anbei das Video:

Challenge gestartet – mit dem damaligen PDF-Plan (Strength). Mein erster Workout: Venus (50 Pushups, 20 Situps, 50 Squats – 4 Runden). Ihr könnt euch vorstellen wie es mir dabei ging. Aufgeben war keine Option und ich habe Workout für Workout – und Tag für Tag durchgezogen.

Das packe ich niemals“, „Warum mache ich das überhaupt“.. – Dinge die mir immer wieder durch den Kopf gegangen sind. Viele von euch werden diese negativen Gedanken kennen. Ich wollte diese Veränderung und wollte diese 15-Wochen mit allen aufkommenden Herausforderungen in Form von Exercises und Workouts meistern. Mit positiven Gedanken und Vorfreude habe ich auf die kommende Zeit geblickt.

Die ersten visuellen Erfolge waren bereits nach 5 Wochen sichtbar. In Woche 7 kamen dann erstmals die Hell-Days. 3 Trainingstage mit 3 kompletten Workouts.

Drei Workouts hintereinander waren zu dem Zeitpunkt wirklich undenkbar – also habe ich mir die Workouts aufgesplittet:

1 Workout morgens zu Hause vor der Arbeit.

1 Workout in der Mittagspause (im Fitness oder draußen).

1 Workout nach der Arbeit draußen.

Ich wollte keine Ausreden zulassen – und das würde ich euch auch raten, wenn ihr das – oder allgemein etwas wirklich wollt, dann zieht es durch!

Anbei ein paar Bilder zur Transformation:

Nach bereits nur 15 Wochen hat sich mein Körper visuell stark verändert. Das war und ist allerdings nur ein positiver Nebeneffekt.

Viel wichtiger war mir die allgemeine Fitness. Ich hatte mehr Kraft als jemals zuvor, ich hatte mehr Ausdauer als jemals zuvor, ich war schneller als jemals zuvor (in Form von Sprints), ich hatte eine höhere Sprungkraft als jemals zuvor.. Diese Liste könnte ich beliebig fortführen. An aufhören war also nicht zu denken – ich wollte mehr.

Ich habe mir die Übungen der ersten 15 Wochen notiert und es kamen folgende Zahlen zustande:

9589 Squats, 6283 Pushups, 5088 Situps, 3770 Burpees, 3130 Jumping Jacks, 2573 Pullups, 880 Jackknives, 750 Leg Levers, 270 Climbers, 270 High Jumps, 260 HS Pushups .. Im Nachgang und wenn man das so in Zahlen vor sich sieht – unglaublich. Ich hätte zuvor nie gedacht, dass ich so etwas schaffen kann.

PDF-Plan Nummer 2 wurde gekauft und es ging weiter und weiter.. PDF – Plan 3. PDF – Plan 4..

Das Video fand in der Zwischenzeit Anklang im Internet. Es kamen viele E-Mails und Nachrichten mit Fragen zum Thema Freeletics und Ernährung. Da ich dieses positive Erlebnis teilen wollte, habe ich damals einen Blog eröffnet und gestartet. Auch weitere Kanäle und soziale Medien wurden genutzt: Instagram, Facebook, Youtube.

In meinem Umfeld hat sich die Sichtweise auf Freeletics auch stark geändert – nach und nach. Anfangs wurden diese Übungen mit dem eigenen Körpergewicht doch eher belächelt – aber die meisten wurden eines Besseren belehrt – wie man so schön sagt. Es fanden sich immer mehr Leute die das ausprobieren wollten. Eine Freeletics-Gruppe für unsere Region ist entstanden und regelmäßige Trainings haben stattgefunden und Neulinge wurden in das Thema an das Thema Freeletics herangeführt.

Ein Jahr später, 2014, stand die nächste Challenge an:

Obstacle-Run SpartanRace – damals (soweit ich mich erinnern kann – zum ersten Mal in Deutschland).

Ohne spezielle Vorbereitung (Freeletics only) habe ich (und ein paar meiner Freunde, ebenfalls Free-Athleten) an folgenden Rennen teilgenommen:

Sprint in München: Platz 188.

Super in Köln: Platz 111.

European Championship Beast in Barcelona: Platz 230.

Laufen war noch nie meine Stärke.. und wenn ich zu diesem Zeitpunkt nur ein Jahr zurück gedacht habe, dann wäre das vermutlich auch wirklich unmöglich gewesen.

Flexibel zu sein – selbst entscheiden zu können wann und wo man trainiert ohne groß Equipment zu benötigen. Das war und ist einfach super! Auch auf Dienstreisen gab es keine Ausreden mehr – nie wieder! Ein kurzes Workout oder ein paar Exercises im Hotelzimmer, kein Thema! Im Facebook nach Gruppen suchen und sich über Trainingsplätze informieren, kein Thema! Die Community ist einfach top, mir sind ausschließlich sehr nette Menschen begegnet die eine gemeinsame Leidenschaft haben: Freeletics.

Was auch extrem wichtig ist wie ich finde:

Freeletics hat mich nicht nur körperlich stärker gemacht. VIEL wichtiger, in allen Lebensbereichen:

Die mentale Stärke die diese Sportart vermittelt und die Grenzen die man immer wieder überschreitet – bringen einem in allen anderen Lebenssituationen enorm viel.

Man geht selbstbewusster durch Leben. Sätze wie „ich pack das nicht“ oder „das kann ich nicht“ gibt es nicht mehr. Gemacht wird’s – oder zumindest ausprobiert.

Mit Freeletics Gym wurde die (für mich) perfekte Ergänzung zur Bodyweight App geschaffen. Die Bodyweight App ist auch heute noch ein ständiger Begleiter und ich bin immer noch aktiv dabei! (In-App Name: Dennis Börschig)

Leider habe ich mich im Dezember 2015 beim Basketball am Knie verletzt, wurde im Mai 2016 operiert und konnte insgesamt 9 Monate kaum bis gar nicht trainieren. Seit ein paar Monaten beginne ich nun wieder mit Freeletics Bodyweight und ergänze viel mit Freeletics Gym – es geht wieder bergauf.

Noch ein kleiner Auszug aus meinem damaligen Blog:

Meine Tipps für eure Freeletics-Challenge:

– JEDER kann es schaffen! Willenskraft ist stärker als du denkst.

– Gib niemals auf – egal wie hart es ist. Hinterher fühlst du dich unglaublich gut!

– Versuche mit jemandem zusammen zu trainieren – insbesondere bei langen und sehr anstrengend Workouts kann das enorm von Vorteil sein! Spornt euch gegenseitig an.

– Training alleine? Auch kein Problem: Behalte immer im Hinterkopf, DU trainierst für DICH, deinen Körper und deine Gesundheit.

– Wenn du etwas ändern, verbessern oder tun willst, dann fang sofort damit an und schieb es nicht vor dir her!

– Ernähre dich gesund!

– Gönne deinem Körper aber auch genug Ruhe / Schlaf!

– Achte auf die richtige Technik und Ausführung – nicht auf die Zeit!

 

Ihr könnt meine komplette Story in Bildern auf Instagram verfolgen.

Habt ihr euch schon an Freeletics versucht? Wie ist es euch ergangen? Was trainiert ihr?

Ich bin gespannt auf eure Kommentare. Es gibt bald wieder etwas zu lesen, Dennis

Folgen:

4 Comments

  1. Andreas
    Juni 19, 2017 / 9:00 am

    Hi Dennis,

    kenne deine Geschichte mit Freeletics aufgrund deines damaligen Video’s schon in groben Zügen, hier ist es aber nochmal sehr detailliert nachzulesen und auch wirklich inspirierend, was so ein “bisschen” Sport und eine entsprechende Lebensweise ausmachen können.

    Weiter so!

    VG

    • Dennis
      Autor
      Juni 19, 2017 / 2:59 pm

      Hallo Andreas,

      freut mich, dass es dich und hoffentlich auch andere inspiriert und motiviert. Mit den richtigen und positiven Gedanken kann man viel erreichen.

      Viele Grüße,
      Dennis

  2. Ron
    Januar 18, 2018 / 12:00 pm

    Hi Dennis,

    ich habe da mal zwei Fragen:

    1. Hast du mit dem Freeletics Coach gearbeitet?
    2. Hast du wirklich drei unterschiedliche Workouts am Tag gemacht?

    Ich nutze aktuell den Coach für Bodyweight und auch Freeletics Gym. Aktuell trainiere ich nach dem Coach:

    3 Tage pro Woche Bodyweight und 2 Tage Gym.

    Ich überlege mir aber schon die ganze Zeit ob es sinnvoll ist, am Tag Bodyweight und Gym hintereinander zu machen, das dann 4x pro Woche.

    Was denkst du?

    • Dennis
      Autor
      Januar 19, 2018 / 6:51 pm

      Hallo Ron,

      1. ja – allerdings gab es damals noch keine App. Der Plan war in Form von einer PDF – jeweils 15 Wochen pro PDF.
      2. zum Teil ja, es kommt immer drauf an, was im Plan war.
      Am Anfang ist 5 Tage ziemlich heftig, wenn du dich unterfordert fühlst, dann kannst du gerne Tage oder Workouts kombinieren.
      Heavy first heißt es so schön, fang mit Gym an und mache danach die Bodyweightgeschichte.

      Grüße

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